Tesla Cybertruck von Mercedes G-Klasse bei Unfall halbiert
Ein Tesla Cybertruck wurde bei einem Unfall in Texas durch eine Mercedes G-Klasse spektakulär in zwei Teile gerissen.

Ein Unfall in Frisco, Texas, sorgte für Aufsehen: Ein Tesla Cybertruck wurde durch eine Mercedes-Benz-G-Klasse regelrecht zerlegt. Der Fahrer des Geländewagens verlor aufgrund eines «medizinischen Notfalls» die Kontrolle und krachte in acht parkende Autos, wie «CBS News Texas» berichtet.
Dabei trug der Tesla Cybertruck die schwersten Schäden davon.
Die Ladefläche des Elektro-Pickups wurde komplett vom Fahrzeug abgetrennt und landete mehrere Meter entfernt. Laut «Carscoops» blieb die Front des Cybertrucks bis zu den Rücksitzen intakt, während der Rahmen an der Verbindungsstelle brach.

Kabel und Elektronik wurden freigelegt, doch der Akku des Fahrzeugs geriet nicht in Brand. Neben dem Tesla wurden sieben weitere Fahrzeuge beschädigt, berichtet «WinFuture».
Spekulationen um gezielten Vandalismus
In sozialen Medien wurde über einen möglichen Vandalismus gegen den Tesla Cybertruck spekuliert. Solche Vorfälle häuften sich zuletzt wegen kontroverser Aussagen von Elon Musk, wie «CBS News Texas» berichtet.
Die Polizei von Frisco stellte jedoch klar: «Es gibt nichts, was darauf hindeutet, dass der Unfall absichtlich war.» Der Fahrer der G-Klasse wurde mit nicht lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht und bleibt straffrei.
Der Schaden am Cybertruck wird auf über 300'000 Dollar geschätzt. Glücklicherweise befanden sich keine Personen in den parkenden Autos, wie «Carscoops» meldet.
Fragen zur Widerstandsfähigkeit des Tesla Cybertruck
Der Unfall wirft Fragen zur Robustheit des als «unzerstörbar» beworbenen Cybertrucks auf. Tesla vermarktet das Fahrzeug als kugelsicher und mit einem «Exoskelett» ausgestattet, das extrem belastbar sein soll.
Elon Musk erklärte einst, der Pickup sei für die Zombieapokalypse gemacht, wie «Carscoops» erinnert.
Experten sehen jedoch Schwächen in der Konstruktion des Fahrzeugs. Der Aufbau ähnelt einer Monocoque-Konstruktion, wobei viele Rahmenteile aus Aluminium bestehen, wie «Carscoops» berichtet.
Trotz rostfreiem Stahl an den äusseren Teilen erwies sich der Cybertruck im Unfall als weniger robust als erwartet.