Elektroauto

Schotte von Elektroauto entführt

Redaktion
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Grossbritannien,

Im schottischen Glasgow wurde ein Mann von seinem eigenen E-Auto entführt. Nur durch ein Manöver der Polizei konnte das Auto schliesslich angehalten werden.

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Ein Schotte wurde von seinem E-Auto entführt. - Instagram@mgmotordeutschland

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Schotte Brian Morrison wurde von seinem neuen E-Auto entführt.
  • Trotz intakter Bremsen war es nicht möglich, den Wagen zu stoppen.
  • Erst durch Rettungsmassnahmen der Polizei konnte der Wagen zum Stehen gebracht werden.

Brian Morrison, ein 53-jähriger Mann aus Glasgow, erlebte in seinem Elektro-SUV eine Schreckensfahrt, die er lange nicht vergessen wird. Trotz intakter Bremsanlage war es ihm nicht möglich, den brandneuen Wagen zu stoppen. «Ich wurde von meinem unkontrollierbaren Elektroauto entführt», berichtet er laut «Bild».

Morrison befand sich abends auf dem Heimweg von der Arbeit, als sein Auto sich plötzlich weigerte, die Geschwindigkeit zu reduzieren. Glücklicherweise waren nur wenige Autos unterwegs. «Erst als neun Warnleuchten innerhalb einer Minute aufleuchteten, merkte ich, dass etwas nicht stimmte», sagt Morrison gegenüber britischen Medien. Er versuchte vergeblich zu bremsen und drückte verschiedene Knöpfe – ohne Erfolg.

«Dann war Panik angesagt», gesteht er.

Rettung durch die Polizei

Nur knapp gelang es dem Fahrer, Kreisverkehre und Kreuzungen unfallfrei zu passieren. Nachdem Morrison seine Frau informiert hatte, rief er den Notruf an. Drei Polizeiautos kamen zur Rettung und umzingelten während der Fahrt seinen Wagen. «Ich konzentrierte mich zu 100 Prozent auf das Lenken», erinnert sich Morrison.

Die Polizisten versuchten, den Motor ferngesteuert abzuschalten, und forderten den Mann auf, den Startknopf gedrückt zu halten. Dennoch fuhr das Auto weiter.

Ende der Alptraumfahrt

Als das Auto in eine belebtere Gegend fuhr, entschied sich die Polizei für härtere Massnahmen. Ein gezielter Crash mit einem Polizeiwagen sollte den Wagen aufhalten. «Schliesslich kam ich zu einem Kreisverkehr, der das Auto auf etwa 24 km/h verlangsamte», erzählt Morrison. Nach dem kontrollierten Zusammenstoss mit einem Polizeivan konnte ein Beamter ins Auto springen und es zum Stillstand bringen.

Die Horrorfahrt dauerte insgesamt etwa 15 Minuten. Morrison ist sich unsicher, ob er jemals wieder ein Elektroauto fahren will: «Es war ein schreckliches Erlebnis.» Der britische Autohersteller MG wurde um eine Stellungnahme gebeten.

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Kommentare

User #2527 (nicht angemeldet)

In der Schweiz wäre er wegen "Nichtbeherrschen des Fahrzeuges" verklagt worden.

User #1220 (nicht angemeldet)

Ein Tablet auf Rädern: Also jedes neue Auto, egal welcher Antrieb...

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