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Hunderte demonstrieren in Basel gegen die SRF-Sparmassnahmen

Keystone-SDA
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Basel,

Hunderte demonstrieren in Basel gegen die Abschaffung des «Wissenschaftsmagazins» und die Sparmassnahmen beim Radio SRF 2 Kultur.

Demo Basel
In Basel haben Hunderte gegen Sparmassnahmen beim SRF demonstriert. - keystone

Mehrere Hundert Menschen haben am Samstag in Basel gegen die Abschaffung des «Wissenschaftsmagazins» und Kürzungen beim Kulturjournalismus auf Radio SRF 2 Kultur demonstriert.

Die Teilnehmenden überreichten der SRF-Leitung eine Petition mit über 27'000 Unterschriften.

Mehrere Hundert Personen folgten dem Aufruf von Hörerinnen und Hörern, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Kulturschaffenden, wie eine Reporterin der Nachrichtenagentur Keystone-SDA berichtete.

Die Demonstrierenden versammelten sich am Nachmittag zu einer Standkundgebung auf dem Meret Oppenheim-Platz vor den SRF Studio Basel, wo unter anderem die Sendungen von SRF 2 Kultur produziert werden.

Sie hatten Transparente mit der Aufschrift «Für eine starke SRG» oder «Science matters» dabei.

Petition an Rajan Autze übergeben

Die Teilnehmenden überreichten Rajan Autze, interimistisch publizistischer Leiter von SRF 2 Kultur, die Petition «Hörerinnen und Hörer wollen das Wissenschaftsmagazin».

Diese wurden gemäss Angaben des Initiativkomitees von über 27'000 Hörerinnen und Hörern unterschrieben und fordert, dass SRF den angekündigten Sparentscheid rückgängig macht.

«Wie sollen wir Euch helfen, die Halbierungs-Initiative zu bodigen, wenn unser Radio und Fernsehen uns verlassen hat?», sagte Mitinitiant Köbi Gantenbein in seiner Rede.

Autze von SRF begründete die Streichung des «Wissenschaftsmagazins» in seiner Ansprache unter anderem mit sinkenden Hörerinnen- und Hörerzahlen. Wissenschaftsthemen würden künftig auch in der Sendung «Echo der Zeit» und online zu finden sein.

SRF plant massive Sparmassnahmen

Das Schweizer Radio und Fernsehen hatte Anfang Februar bekanntgegeben, bis Ende 2026 knapp acht Millionen Franken sparen zu wollen.

Bereits bis Anfang nächstes Jahr sollen rund 50 Vollzeitstellen abgebaut werden. Das «Wissenschaftsmagazin» und «Kontext» auf Radio SRF 2 Kultur werden gestrichen.

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Kommentare

User #6370 (nicht angemeldet)

Warum demonstrieren die nicht für Fairness, oder warum bezahle ich ohne TV und alleinstehend den gleichen Betrag wie eine Familie mit mehreren Geräten ? Wenn ein TV-Sender gut ist, dann gibt es sicher auch Abonnenten welche für die bezogene Leistung bezahlen sollen und ja auch wollen.

User #1833 (nicht angemeldet)

Die sollten nicht gegen die Sparmassnahmen protestieren, sondern gegen die Serafe, weil die SRG keine Radio Leistungen mehr anbietet.

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