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EU-Finanzminister stimmen Handelsbeschränkungen gegen Russland zu

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Belgien,

Angesichts der heftigen Kämpfe in der Ukraine haben die Finanzminister der EU-Staaten ein neues Sanktionspaket gegen Russland besiegelt.

Finanzministertreffen am 15. März, hier Ankunft Le Maire
Finanzministertreffen am 15. März, hier Ankunft Le Maire - AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • Ausfuhr von Luxusgütern wird untersagt - Zollerhöhungen auf dem Weg.

Es sieht nach Brüsseler Ratsangaben vom Dienstag massive Einschränkungen des Handels mit Russland vor. So wird etwa die Ausfuhr europäischer Luxusgüter untersagt. Auch der Import von russischem Stahl und Eisen wird verboten.

Zudem setzen die EU-Staaten weitere russische Oligarchen auf ihre Sanktionsliste, die zum «inneren Kreis» des russischen Präsidenten Wladimir Putin gehören. Darunter ist Diplomaten zufolge auch der Eigentümer des britischen Fussballclubs FC Chelsea, der Milliardär Roman Abramowitsch. Die Liste der Betroffenen und der Luxusgüter sollte in Kürze im Amtsblatt veröffentlicht werden.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte zuvor von einem «direkten Schlag gegen die russische Elite» gesprochen. «Diejenigen, die Putins Kriegsmaschinerie am Laufen halten, sollen nicht länger ihren verschwenderischen Lebensstil geniessen können, während Bomben auf unschuldige Menschen in der Ukraine fallen», betonte sie.

Wie US-Präsident Joe Biden bereits am Freitag angekündigt hatte, soll Russland zudem der Status einer «meistbegünstigten Nation» entzogen werden. Dies würde den Weg für Zollerhöhungen und weitere Handelsbeschränkungen ebnen. Die Finanzminister beauftragten die EU-Kommission, die nötigen Schritte bei der Welthandelsorganisation (WTO) einzuleiten.

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