Die SG Zürisee verliert hoch gegen die HSG Aargau Ost
Wie die SG Zürisee mitteilt, verlor die Damenmannschaft am Samstag, 4. November 2023, gegen die HSG Aargau Ost mit 23:40. Topscorerin sieht früh die rote Karte.

Zum Abschluss des «blauen Spieltags» in der Wädenswiler Glärnischhalle duellierten sich die Zweitligistinnen der SGZ mit der HSG Aargau Ost.
Das Heimteam hatte sich viel vorgenommen für diese Partie, auch wenn die Aufgabe sehr gross war.
Die Gegnerinnen aus dem Aargau konnten bisher alle Spiele für sich entscheiden und behaupteten so die Tabellenspitze, während die SGZ erst beim Tabellenletzten aus Einsiedeln Punkte einfahren konnten.
Dies schien die Seegirls jedoch nicht zu beeindrucken. Mit einer kompakten Deckung und viel Zug zum Tor legten sie energetisch los und legten durch je zwei Treffer von Berri und Schärer 4:2 vor.
Jana Ellenberger wurde wegen einer roten Karte vom Platz gestellt
Kurz danach erfuhren die Gastgeberinnen jedoch einen herben Dämpfer.
Bereits in der zehnten Minute wurde Jana Ellenberger mit einer direkten roten Karte vom Platz gestellt, nachdem sie ihrer Gegnerin beim Abschluss unglücklich in den Wurfarm griff.
Fortan ohne ihre Topscorerin spielend, wurde die Herausforderung nochmals grösser.
Das Team von Stephan Knop kämpfte aber trotzdem beherzt weiter und liess sich von den Favoritinnen bis zur 20. Minute nicht abschütteln.
Aargau Ost führte mit einem 5:1-Lauf die Vorentscheidung herbei
Danach schlichen sich allerdings einige Fehler zu viel in das Spiel der SGZ ein und die Gäste konnten bis zur Pause eine Vier-Tore-Führung erkämpfen.
Nach dem Seitenwechsel schien die Energie des ersten Durchgangs verloren gegangen zu sein.
Die Platzherrinnen bekundeten Mühe im Angriff, während ihre Widersacherinnen munter weiter trafen.
Mit einem 5:1-Lauf innert der ersten sieben Minuten nach dem Wiederanpfiff führten so die Favoritinnen die Vorentscheidung herbei.
Der nächste Gegner ist der HC Einsiedeln
Die SGZ-Damen fanden den Weg zum Tor nicht mehr mit gleicher Konsequenz wie im ersten Umgang und als mit Lea Schärer auch noch die beste Schützin des Spiels angeschlagen vom Platz musste schwanden die Chancen auf ein Wunder der Glärnischhalle gegen Null.
Trotz der schlussendlich klaren 23:40-Niederlage haben die Vertreterinnen des linken Zürichsees phasenweise gezeigt, dass sie auch mit einem Topteam der Liga mithalten und auch dominieren können.
Weiter geht es für die SGZ bereits am kommenden Wochenende mit dem Heimspiel gegen das Tabellenschlusslicht aus Einsiedeln und somit der nächsten Chance, das Punktekonto zu erhöhen.