Parlament will Informationsaustausch über Finanzkonten ausbauen
Nach dem Nationalrat hat auch der Ständerat einem automatischen Informationsaustausch über Finanzkonten mit zwölf Staaten zugestimmt.

Das Wichtigste in Kürze
- Der automatische Informationsaustausch über Finanzkonten wurde vom Ständerat gutgeheissen
- Bereits im September hatte der Nationalrat grünes Licht für die Vorlage gegeben.
- Der Austausch soll künftig mit zwölf weiteren Staaten möglich sein.
Die Schweiz kann mit zwölf weiteren Staaten und Territorien den automatischen Informationsaustausch über Finanzkonten (AIA) einführen. Der Ständerat hat am Donnerstag als Zweitrat grünes Licht gegeben. Im September hatte bereits der Nationalrat den Austausch gutgeheissen. Eines der betroffenen Länder ist die Ukraine.
Eingeführt werden kann der AIA mit Ecuador, Georgien, Jamaika, Jordanien, Kenia, Marokko, der Republik Moldau, Montenegro, Neukaledonien, Thailand, Uganda und der Ukraine.
Laut dem Bundesrat soll der AIA die Integrität und Transparenz des Finanzplatzes Schweiz stärken. Zudem sollen so illegale Finanzflüsse bekämpft werden können.