Bundesliga: Effenberg will neuen Modus gegen Bayern-Dominanz
Ex-DFB-Nationalspieler Stefan Effenberg will eine tiefgreifende Reform der Bundesliga. Nur so sei die Dominanz der Bayern zu brechen, glaubt Effenberg.

Das Wichtigste in Kürze
- Stefan Effenberg will eine drastische Bundesliga-Reform gegen die Bayern-Dominanz.
- «Effe» träumt von einer Qualifikationsrunde und einem anschliessenden Playoff.
Stefan Effenberg will eine tiefgreifende Reform der Bundesliga, um die Übermacht der Bayern zu brechen. «Es gibt nur eine einzige Möglichkeit, der Bundesliga wieder zu mehr Spannung zu verhelfen: ein neuer Modus.» Das schrieb der einstige Bayern-Kapitän in einer Kolumne für das Nachrichtenportal «t-online.de».
«Viele haben keine Lust mehr, weil sowieso immer Bayern gewinnt.» Zumal die Tendenz dahin gehe, «dass es in den nächsten Jahren so weitergeht.»

Der Champions-League-Sieger von 2001 schlägt für den neuen Modus zwei Neunergruppen vor. Diese sollen «bis Dezember in Hin- und Rückspielen um die Qualifikation für die Meisterrunde spielen.»
Danach werde erneut geteilt, die besten Vier beider Gruppen und der bessere Gruppenfünfte kämen in einen Topf. Sie spielen anschliessend «von Januar bis Mai in einer Neunergruppe den Deutschen Meister aus. Die restlichen spielen um den Klassenerhalt», schrieb der 51-Jährige.