Murat Yakin: «Starke Gegner wollen an EM nicht auf uns treffen»
Das Wichtigste in Kürze
- Die Schweiz trifft am Dienstag um 20.45 Uhr in Bukarest auf Rumänien.
- Mit einem Sieg könnte die Nati noch Quali-Gruppensieger werden.
- Die namhaften Gegner an der EM 2024 fürchtet Murat Yakin nicht.
«Für mich zählt die Qualifikation, das ist das Wichtigste. Das haben wir uns verdient», sagt Murat Yakin auf die Frage, ob es morgen sein letztes Spiel als Nati-Trainer sein könnte. Obwohl sich die Schweiz für die EM 2024 bereits qualifiziert hat, steht er in der Kritik.
Der Fokus Yakins liegt aktuell voll und ganz auf der Partie gegen Rumänien. Gewinnt sein Team, sichert sie sich den Gruppensieg. Und würde damit an der Auslosung am 2. Dezember nicht aus Topf 4 gezogen werden.
Übersteht die Schweizer Nati an der EM die Gruppenphase?
Angesprochen auf möglichen Gegner an der Endrunde in Deutschland, zeigt sich Murat Yakin kämpferisch. «Es sind starke Nationen dabei, auch in Lostopf 3. Ich glaube eher, dass sich die Gegner Gedanken machen müssen, nicht auf uns zu treffen.»
Die Schweizer Nati hat in den vergangenen Jahren gezeigt, dass sie die ganz grossen Nationen nicht fürchtet. Unvergessen bleibt die EM 2021, als sie Titelfavorit Frankreich im Achtelfinal heroisch ausschaltetet. Und auch in der Nations League durfte sie jüngst beachtliche Siege gegen Spanien und Portugal feiern.
Gegen Rumänien erwartet Yakin einen offenen Schlagabtausch. «Beide Teams können befreit aufspielen», so der Nati-Coach. «Der erste Platz hat grosse Bedeutung für uns, für den wir alles geben werden.»