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Krise bei Red Bull: Verstappen-Teamkollege nach zwei Rennen vor Out

Mathias Kainz
Mathias Kainz

China,

Max Verstappen ist im kaum konkurrenzfähigen Red Bull aktuell WM-Zweiter. Sein Teamkollege Liam Lawson liegt auf WM-Rang 17. Der Jungstar wackelt schon jetzt.

Liam Lawson Red Bull
Liam Lawson könnte sein Cockpit bei Red Bull nach nur zwei Rennen verlieren. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei Red Bull steht offenbar bereits nach zwei Rennen ein Fahrertausch bevor.
  • Liam Lawson soll zu Racing Bulls degradiert werden, Yuki Tsunoda ersetzt ihn.
  • Der Neuseeländer hat in den ersten beiden Rennen des Jahres schwer enttäuscht.

Die Formel-1-Karriere von Liam Lawson ist gerade einmal 13 Rennen alt, erst zwei davon im Cockpit von Red Bull. Doch der 23-jährige Neuseeländer steht vor einem herben Tiefschlag: Offenbar droht dem Teamkollegen von Weltmeister Max Verstappen bereits nach dem zweiten Saisonrennen der Rauswurf.

Kann sich Liam Lawson bei Red Bull etablieren?

Und das kommt nicht einmal überraschend: Lawson verpasste sowohl in Australien als auch in China den Einzug ins zweite Qualifying-Segment. In Melbourne drehte er sich im Rennen in die Mauer, in China fuhr er auf Rang 15 ins Ziel. Dank dreier Disqualifikationen wurde es am Ende «immerhin» Rang zwölf.

Liam Lawson Red Bull
In Australien zerlegte Liam Lawson seinen Red Bull im Rennen. - keystone

Das Problem bei Red Bull: Genau die gleichen Ergebnisse hätte auch Lawsons Vorgänger Sergio Perez geliefert. Den Mexikaner warf man nach der desaströsen Vorsaison Ende 2024 trotz laufenden Vertrags raus. Das soll den Energydrink-Rennstall mit Vertragsstrafe und Sponsoren-Verlusten zwischen 15 und 25 Millionen gekostet haben.

Red Bull kann sich kein Ein-Auto-Team leisten

Und das nur, damit Lawson nun ähnlich blamable Qualifying-Resultate liefert, während Verstappen um Podestplätze kämpft. Kein Wunder, dass dem Neuseeländer in China die Rute ins Fenster gestellt wurde. Man werde sich «alle Daten ansehen», deutete Teamchef Christian Horner verheissungsvoll an.

Red Bull Christian Horner
Christian Horner (Red Bull) beim China-GP der Formel 1. - keystone

Zwischen den Zeilen ist klar zu lesen: Lawson könnte schon beim Japan-GP in zwei Wochen aus dem Red-Bull-Cockpit fliegen. Stattdessen soll dann Lokalmatador Yuki Tsunoda im zweiten Bullen-Renner sitzen. Der Japaner liefert beim B-Team Racing Bulls bisher starke Leistungen ab.

Tsunoda lässt Lawson im B-Team alt aussehen

In Australien fuhr Tsunoda im Qualifying auf Rang fünf und lag im Rennen auf dem starken sechsten Rang. Ein Strategie-Patzer warf Tsunoda aus den Punkterängen. In China musste Tsunoda nach einem Frontflügel-Defekt spät nochmals an die Box. Im Sprintrennen glänzte er am Samstag aber als Sechster.

Yuki Tsunoda Red Bull
Sitzt Yuki Tsunoda bei seinem Heimrennen in Japan erstmals im Red Bull? - keystone

Weil auch Teamkollege Isack Hadjar in China ein starkes Wochenende zeigte, will man bei Red Bull nun Klarheit: Ist der RB21 ein verkorkster Renner, mit dem nur Verstappen schnell fahren kann? Oder könnte Tsunoda mehr aus dem Auto holen, als es Lawson gelingt? Vermutlich herrscht schon in zwei Wochen Klarheit ...

Kommentare

User #1199 (nicht angemeldet)

Da sich Red Bull kein ein Mann Team leisten kann, sollten sie möglicherweise, vielleicht einmal in Betracht ziehen, ein Fahrzeug zu bauen das nicht nur auf einen Fahrer zugeschnitten ist. Aber der Max ist ja noch mindestens 3 Jahre mit an Bord, also keine Panik, es gibt noch mindestens 70 Rennen in der Kombination Red Bull-Max Verstappen, ausser………Verträge sind ja das Papier nicht wert auf dem sie geschrieben sind in der F1.

User #1643 (nicht angemeldet)

Das Auto ist halt einfach schlecht. Selbst Verstappen wird damit nichts reissen.

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