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Mercedes: Sorgenfalten nach Test-Problemen – ist Red Bull stärker?

Mathias Kainz
Mathias Kainz

Bahrain,

Der Vorsaison-Test der Formel 1 ist nicht nach dem Geschmack von Mercedes verlaufen. Die Silberpfeile hatten technische Probleme – und Fahrbarkeitssorgen.

Mercedes Lewis Hamilton
Lewis Hamilton (Mercedes) inspiziert die Autos der Konkurrenz. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Mercedes erlebt einen Vorsaison-Test mit zahlreichen grossen und kleinen Problemen.
  • Kein Team sammelt an den drei Testtagen in Bahrain weniger Kilometer.
  • Das Auto von Lewis Hamilton und Valtteri Bottas macht dem Team Sorgen.

Nach dem Vorsaison-Test der Formel 1 in Bahrain sind die Sorgenfalten tief bei Mercedes. Die ersten Kilometer mit dem W12 sind beim Weltmeister-Team alles andere als wunschgemäss verlaufen.

Am ersten Vormittag kam Valtteri Bottas gerade einmal auf sechs Runden – dann musste das Getriebe getauscht werden. Lewis Hamilton – sonst nicht gerade ein fehleranfälliger Fahrer – drehte sich mit seinem neuen Renner gleich zweimal.

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Lewis Hamilton dreht sich bei den Testfahrten in Bahrain. - F1

War man im Vorjahr noch das Team mit den meisten Testkilometern, so stehen die Silberpfeile 2021 am Ende der Rundentabelle. Gerade einmal 304 Runden schaffte Mercedes an den drei Testtagen in Bahrain.

Mercedes hat «unberechenbares Heck»

Das ist besonders besorgniserregend, weil Red Bull über den Winter offenbar stark zugelegt hat. Vor allem auf eine schnelle Runde oder einen kurzen Stint sahen Max Verstappen und Sergio Perez in Bahrain stark aus.

Max Verstappen Red Bull
Max Verstappen (Red Bull Racing) verlässt bei den Vorsaison-Testfahrten der Formel 1 in Bahrain die Box. - dpa

Und die beiden Mercedes-Piloten waren mit dem Handling ihres Renners alles andere als zufrieden. «Eines der grossen Probleme mit dem Auto ist das Heck», gestand Bottas. «Es ist recht unberechenbar, und es verzeiht keine Fehler.»

Lewis Hamilton Mercedes Bahrain
Lewis Hamilton klettert aus seinem gestrandeten Mercedes W12. - dpa

Mercedes-Ingenieur Andrew Shovlin sieht die Performance des neuen Renners kritisch. «Wir sind bei der Rennpace nicht so schnell wie Red Bull», gesteht er. «Bis zum ersten Rennen erwartet uns eine Menge Arbeit.»

Karten noch nicht aufgedeckt?

Natürlich sind die Testfahrten immer nur bedingt aussagekräftig – schliesslich spulen die Teams unterschiedliche Programme ab. Gut möglich also, dass Mercedes noch lange nicht alle Karten aufgedeckt hat, was das neue Auto angeht.

Ist Mercedes trotz des holprigen Starts weiter die Nummer eins?

Sicher ist aber: Lewis Hamilton und Valtteri Bottas hätten sich mehr Testkilometer gewünscht. Und die technischen Probleme sorgen ebenfalls für Unruhe. Sowohl bei Mercedes als auch beim Kundenteam Aston Martin gab es Defekte zu beklagen.

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