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Good News: Coiffeur rettet Menschen aus US-Blizzard

Carine Meier
Carine Meier

USA,

Mitten im gefährlichen Blizzard an der US-Ostküste hat ein Coiffeur seinen Laden als Notunterkunft zur Verfügung gestellt. 50 Menschen fanden so Schutz.

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Craig Elston rettete rund 50 Menschen vor dem US-Blizzard. - TikTok / @craigthebarber716

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Coiffeur rettete in den USA dutzende Menschen vor dem gefährlichen Blizzard.
  • Rund 50 Menschen fanden am Weihnachtswochenende in seinem Laden Schutz.
  • «Einige von ihnen hatten schon blaue Finger vor Kälte», erzählt Craig Elston.

Der US-Bundesstaat New York wurde diese Woche von einem verheerenden Blizzard heimgesucht. Bei Minustemperaturen und Wind gerieten viele Menschen im Schneesturm in lebensgefährliche Situationen.

Ein Coiffeur in der Stadt Buffalo wird von vielen als «Held» bezeichnet, nachdem er seinen Salon in eine Notunterkunft verwandelt hatte. Auf Social Media lud Craig Elston Leute dazu ein, bei ihm Schutz zu suchen.

Haben Sie schon mal einen Blizzard miterlebt?

«Meine Tür steht offen – ich will keine Gegenleistung», erklärt er in einem TikTok-Video. «Bitte bleibt nicht in euren Autos!» Der Aufruf wurde fast eine Million Mal angeschaut.

Rund 50 Menschen finden bei Coiffeur Schutz

Über das Weihnachtswochenende sind im Coiffeursalon rund 50 Menschen untergekommen, schätzt Elston gemäss «Buffalo News». Einige von ihnen wärmten sich nur kurz auf oder benutzten das Wi-Fi, um ihre Familie zu kontaktieren. 30 von ihnen seien aber das ganze Wochenende über geblieben.

New York
Der US-Bundesstaat New York wurde an Weihnachten von einem heftigen Blizzard getroffen. - keystone

Sie hätten in den Coiffeur-Stühlen geschlafen, am Boden oder in anderen Stühlen, schreibt die Zeitung. «Sie sagten mir, ich hätte ihnen das Leben gerettet», erzählt Elston. «Einige von ihnen hatten schon blaue Finger.»

Bei alldem weigerte sich der Barbier, als Dank Geld anzunehmen. «Ein Typ, der kein Englisch konnte, wollte mir 1000 US-Dollar geben», sagt er. «Ich habe nein gesagt. Ich habe das getan, um Menschen zu helfen, nicht für Bezahlung.»

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