Ich startete Botox mit 25 – ist es danach zu spät?
Wer wartet freiwillig, bis die Falten kommen? Aber wann mit den Treatments beginnen? Beauty-Kolumnistin Alexandra Lüönd liefert Antworten – und gibt Tipps.

Das Wichtigste in Kürze
- Alexandra Lüönd schreibt eine monatliche Kolumne über Beauty-Themen.
- Heute schreibt Lüönd über smarte Beauty-Strategien.
- Und sie gibt Geheimtipps für «unsichtbare» Optimierungen.
Die Zeiten, in denen Anti-Aging erst mit 40 Jahren ein Thema war, sind vorbei. Willkommen in der Ära von Tiktok-Filtern, Instagram-Gesichtern und Hollywood-Glow-ups!
Viele junge Frauen – und zunehmend auch Männer – fragen sich heute nicht mehr ob, sondern wann sie mit Beauty-Treatments beginnen sollten.
Und jetzt mal ehrlich: Wer wartet freiwillig, bis Falten tief im Gesicht eingegraben sind, wenn man sie von Anfang an vermeiden kann?
Promi-Teens unter der Spritze: Jung, schön und optimiert?

Wir müssen uns nichts vormachen: In der VIP-Welt beginnt das Beauty-Game immer früher. Wer makellos aussieht, bleibt im Geschäft!
Und dank Social Media wissen wir längst, wie ein professionelles «Glow-up» funktioniert. Man denke nur an Lindsay Lohan!
Hier zwei Promi-Kids, die das Spiel früh «durchschaut» haben:
Kylie Jenner: Mit 16 Jahren liess sie ihre Lippen aufspritzen. Erst geleugnet, dann zugegeben. Ihre Lippen wurden weltberühmt und machten sie zur Beauty-Milliardärin.
Bella Hadid: Heute als «perfektes Supermodel» gefeiert, liess sie sich bereits als 14-Jährige die Nase operieren. Ein Eingriff, den sie inzwischen bereut.
Doch ihr makelloses Gesicht ist längst ihr Markenzeichen. Hätte sie es ohne diesen Schritt überhaupt zum Victoria’s-Secret-Engel geschafft?

Auch die Schweiz bleibt von diesem Trend nicht verschont: Elena Miras, unsere Zürcher Beauty-Queen, startete in ihren frühen 20ern – erst die Lippen, dann die Brust. Heute ist ihr Look perfektioniert. Stets Selfie-ready – und ideal für jede Reality-Show!
Doch wann wird Optimierung zur Übertreibung? Ich persönlich feiere den Hadid-Look und das neue Glow-up von Kylie Jenner. Bei Elena Miras hingegen frage ich mich, ob eine Spritze weniger nicht mehr gewesen wäre.

Prävention statt Korrektur – die smarte Beauty-Strategie
Ich selbst bin Unternehmerin, Beauty-Expertin und – ja, ich gebe es zu – jemand mit sehr ausdrucksstarker Mimik.
Und genau das war der Grund, warum ich schon in meinen 20ern mit Botox angefangen habe. Und zwar nicht, um eingefallene Falten zu glätten, sondern um sie erst gar nicht entstehen zu lassen.
Denn: Genau das ist der Unterschied zwischen klassischer Faltenkorrektur und der modernen, smarten Herangehensweise. Vorbeugen statt Nachbessern, heisst das Motto!

Die geheimen Beauty-Booster fallen nicht auf
Wer sich nicht von heute auf morgen mit einer komplett neuen Gesichtsstruktur präsentieren will (wir kennen die Fälle …) setzt auf subtile Treatments.
Hier echte Geheimtipps für «unsichtbare» Optimierungen:
Hyaluronunterspritzungen: Gezielt platzierte Filler bei hochspezialisierten Ärzten für ästhetische Medizin, um Gesichtszüge sanft zu optimieren und die Attraktivität zu betonen. Und dies, ohne künstlich zu wirken.
Baby Botox: Gering dosiertes Botox, das Mimikfältchen glättet, ohne die Gesichtszüge starr wirken zu lassen. Perfekt für einen frischen, entspannten Look.
Sculptra: Ein Biostimulator, der die körpereigene Kollagenproduktion anregt. Und so für mehr Volumen, Spannkraft und eine natürliche Verjüngung sorgt.
Microneedling: Mit feinen Nadeln wird die Haut sanft stimuliert, um ebenfalls die Kollagenproduktion anzukurbeln. Und die Skin Quality zu verfeinern. Für mehr Glow – und eine ebenmässige Hautstruktur.
Profhilo: Keine klassischen Filler, sondern ein hochreines Hyaluron, das die Haut intensiv durchfeuchtet. Und ihr Elastizität zurückgibt, ohne Volumen aufzubauen.
PRP (Vampir-Lifting): Mit eigenem Blutplasma zu strafferer Haut, komplett natürlich.
Ab wann soll man starten?
Es gibt nicht die eine magische Zahl, die für alle gilt. Ob mit 25 Jahren oder mit Fünfunddreissig. Entscheidend ist, wie du dich fühlst!
Aber mal ehrlich: Wir pflegen unsere Haut schon ab der Pubertät, um sie rein und gesund zu halten. Warum also nicht frühzeitig in präventive Hautpflege investieren?
Beauty ist heute nicht mehr nur für «ältere Damen mit Falten». Beauty ist Teil eines modernen Lifestyles. Und das ist auch gut so!
Bleibt fresh & fabulous! Eure Alexandra Lüönd
Zur Autorin: Alexandra Lüönd ist eine führende Unternehmerin im Beauty- und Medical-Retail. Als Gründerin der Beauty2Go-Kliniken sowie «Brows & Brows» schuf sie die grössten Ästhetik-Ketten in der Schweiz. Mit «Brows & Brows» revolutioniert sie die PMU-Branche. Die 37-Jährige schreibt regelmässig Kolumnen für Nau.ch.