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Novak Djokovic: «Ich habe die Disqualifikation akzeptiert»

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USA,

Der Tennis-Weltranglisten-Erste Novak Djokovic hat nach dem US-Open-Final zu den Ereignissen während des Turniers geäussert.

Novak Djokovic
Novak Djokovic muss seinem Gegenüber nach seiner Disqualifikation gratulieren. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Erstmals seit langem gewinnt keiner der «Big Three» ein Grand-Slam-Turnier.
  • Novak Djokovic wurde wegen einer Disqualifkation daran gehindert.
  • Der Serbe habe die Entscheiden mittlerweile akzeptiert, wie er sagt.

«Das ist es, was den Sport ausmacht. Respekt, Wertschätzung und Freundschaft», schreibt Novak Djokovic nach dem US-Open-Final. In diesem lieferten sich die beiden Freunde Dominic Thiem und Alexander Zverev grossartigen Kampf. Der Serbe betont: Die beiden haben ein grosses Herz gezeigt und viele Tennisspieler inspiriert.»

Der unterlegene Zverev und der erstmalige Grand-Slam-Champion Thiem hätten demonstriert, was am meisten zähle, «Liebe und Respekt füreinander.»

Djokovic kann Turnier-Ausschluss akzeptieren

Zverev muss sich dem Österreicher Thiem nach über vier Stunden 6:2, 6:4, 4:6, 3:6, 6:7 (6:8) geschlagen geben. Damit verpasst er den ersten Grand-Slam-Titel seiner Karriere. Nach dem Matchball geht Zverev auf die andere Seite des Platzes und umarmte seinen guten Freund lange.

Djokovic kann seine Disqualifikation bei den US Open im Nachhinein nachvollziehen. «Wenn man den Ball so trifft und jemanden trifft, dann sind die Regeln klar. Ich habe es akzeptiert», sagt der 33-Jährige.

«Natürlich war es ein Schock, die US Open so zu beenden», ergänzt der Serbe. Es sei «hart zu akzeptieren» gewesen, vor allem weil er sich «gut und bereit» gefühlt habe. «Es kam total unerwartet und unabsichtlich

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Novak Djokovic schiesst eine Linienrichterin an den US Open ab. - Twitter/@AwanishSharan

«Wir sind dankbar, spielen zu können»

Djokovic hatte im Achtelfinal gegen Pablo Carreno Busta nach einem verlorenen Aufschlagspiel wütend einen Ball weggeschlagen. Dabei traf er eine Linienrichterin. und wurde disqualifiziert. Er sei froh, nur rund zehn Tage danach wieder auf dem Tennisplatz stehen zu können, sagte Djokovic.

«Je früher ich die Erinnerung hinter mir lassen kann, desto besser.» Er wolle versuchen, das Beste aus dem Vorfall zu machen. «Ich werde hoffentlich klüger und an Erfahrung reicher daraus hervorgehen.»

Die Bedingungen auf der Tennis-Tour wegen der Corona-Pandemie seien «ungewöhnlich. Aber wir sind dankbar, spielen zu können. Je mehr Turniere, desto besser», sagt der Serbe.

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