Weiterbildung: Diese sorgen für einen Karriereboost
Die Welt entwickelt sich rasant. Die richtige Weiterbildung hilft dabei, mit diesem Tempo Schritt zu halten und der eigenen Karriere einen Boost zu verschaffen.
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Das Wichtigste in Kürze
- Weiterbildungen sind vor allem in der Digitalisierung gefragt.
- Fremdsprachen öffnen die Welt.
Die fortschreitende Digitalisierung kann nur mit gut ausgebildeten Fachkräften bewältigt werden. Insgesamt steht die Schweiz dabei gut da: Im World Digital Competitiveness Ranking 2024 belegte das Land den zweiten Platz gleich hinter dem hoch technologisierten Inselstaat Singapur. Dahinter folgen Dänemark, die USA und Schweden.
Vor allem die Digitalisierung führt aktuell dazu, dass sich die Welt rasant ändert. Überall suchen Firmen händeringend nach Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sie bei der digitalen Transformation unterstützen. Weiterbildungen in diesem Bereich sind darum Gold wert.
Digitale Kompetenzen der Bevölkerung im Mittelpunkt
Gut ausgebildete Fachkräfte sind für die fortschreitende Digitalisierung unerlässlich. Insgesamt macht die Schweiz auch hier eine gute Figur. Laut einer Studie des BfS können 40 Prozent der Schweizer Bevölkerung mit sogenannten «erweiterten digitalen Kompetenzen» punkten. Was dies alles beinhaltet, führt das Bundesamt für Statistik nicht weiter aus.
Spitzenreiter waren die Niederlande mit 52 Prozent vor Finnland mit 48 Prozent. Das Schlusslicht bildete Deutschland mit 19 Prozent.
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Im letzteren Land ist bezüglich der Digitalisierung allerdings noch viel Luft nach oben. Dies betrifft einerseits die allgemeinen digitalen Kompetenzen der Bevölkerung und andererseits die berufliche Qualifikation.
Weiterbildungen in diesem Bereich können die eigenen Karrierechancen also enorm steigern. Das Angebot an ansprechenden Lehrgängen und Schulungen ist gross.
Weiterbildung im Bereich künstliche Intelligenz
Künstliche Intelligenz wird schon heute in vielen verschiedenen Branchen eingesetzt: von Chatbots, die den Kundenservice übernehmen, bis zur computergesteuerten Lagerverwaltung, die neue Bestellungen selbstständig tätigt. Selbst das Entwickeln neuer Software und die Erstellung von Schriftstücken werden immer häufiger von KI übernommen.
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Allerdings erfordert dies auch stets Personen, die sich im Bereich KI auskennen: Sie müssen die sogenannten KI-Agenten mit Daten füttern und programmieren. Entsprechend wertvoll ist eine Weiterbildung im Bereich künstliche Intelligenz. Ergänzend dazu sind Datenanalysten stark nachgefragt, die die heute gesammelten riesigen Datenmengen analysieren und sinnvoll verwerten.
Internet 4.0: Das Internet der Dinge
Hand in Hand mit KI geht das sogenannte Internet of Things (IoT), das Internet der Dinge. Gemeint ist damit eine smarte, vernetzte Welt. Im privaten Bereich hat sich der Begriff des Smart Homes durchsetzt: Unterhaltungsmedien, Haushaltsgeräte und Sicherheitsanlagen sind vernetzt, reagieren aufeinander und können per App gesteuert werden.
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In grossen Unternehmen und Fabriken ist das IoT, auch Internet 4.0 oder Arbeit 4.0 genannt, entsprechend hochskaliert: Hier sind ganze Anlagen und Abteilungen miteinander vernetzt. Auch in diesem Bereich sind Fachkräfte stark nachgefragt, die sich in Weiterbildungen qualifizieren können.
Fremdsprachen öffnen die Welt
Die Vernetzung der Welt bedeutet natürlich auch die Öffnung neuer Kommunikationswege. Künstliche Intelligenz kann zwar auch schon umfassende Übersetzungen erstellen, aber nicht den persönlichen Kontakt ersetzen.
Fremdsprachenkenntnisse sind darum ein weiterer guter Weg für einen Karriereboost. Wer beispielsweise Spanisch lernt, empfiehlt sich für neue Aufgaben in den lateinamerikanischen Niederlassungen. Und wer Chinesisch spricht, als Ansprechpartner für neue chinesische Kunden.
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Wichtig jedoch: Es sind nicht nur die Fremdsprachen an sich, die Türen und Herzen öffnen. Auch Verständnis für die jeweils andere Kultur ist wichtig. Hier gibt es zahlreiche lohnenswerte Weiterbildungen und Seminare. Mit denen wird der interkulturelle Austausch gefördert.
Grüne Weiterbildung fördert die Karriere
Nachhaltigkeit wird in den meisten Firmen heute grossgeschrieben. Darum suchen sie nach Fachleuten, die die grüne Transformation in die Wege leiten und begleiten. Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es in den meisten Branchen: Ingenieure und Architekten, die nachhaltige Zero-Emission-Bürobauten konstruieren oder den CO2-Fussabdruck vorhandener Bauten senken. Zum Beispiel die Stromversorgung auf nachhaltigen Solarstrom umstellen.
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Zur Nachhaltigkeit gehören aber auch andere Aspekte wie die Überprüfung der Lieferkette auf Nachhaltigkeit und soziale Standards. Dazu kann es sich keine Firma mehr leisten, Themen wie Diversität und Inklusion zu vernachlässigen. Wer Erfahrung und Qualifikationen in diesen Bereichen mitbringt, sitzt zum Beispiel in der Personalabteilung fester im Sattel.