Trump fordert vor etwaigen neuen Demonstrationen Gewaltfreiheit

Keystone-SDA
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USA,

Vor der Amtseinführung des gewählten Präsidenten Joe Biden werden erneut Krawalle befürchtet. Noch-Präsident Donald Trump ruft nun zu Gewaltfreiheit auf.

Donald Trump
Donald Trump habe die Lüge vom Wahlsieg wissentlich genutzt, um den Mob anzustacheln. Dies will der Untersuchungsausschuss in der zweiten Sitzung zeigen. (Archivbild) - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • US-Präsident Trump rief anlässlich der Machtübergabe an Biden zu Gewaltfreiheit auf.
  • Er fordert alle Amerikaner auf, Spannungen abzubauen und die Gemüter zu beruhigen.

Der abgewählte US-Präsident Donald Trump hat vor möglichen neuen Protesten anlässlich der Vereidigung seines Nachfolgers Joe Biden zur Gewaltfreiheit aufgerufen.

«Angesichts der Berichte über weitere Demonstrationen fordere ich, dass es keine Gewalt, keine Gesetzesverstösse und keinen Vandalismus jeglicher Art geben darf», hiess es am Mittwoch in einer vom Weissen Haus ausgesandten Mitteilung. «Dafür stehe ich nicht und dafür steht Amerika nicht. Ich fordere alle Amerikaner auf, Spannungen abzubauen und die Gemüter zu beruhigen.»

Fünf Menschen starben bei Krawallen

Anhänger Trumps hatten am Mittwoch vergangener Woche das Kapitol in Washington gestürmt.

proud boys
Anhänger von Ex-US-Präsident Donald Trump stürmten am 6. Januar das Kapitol, wo die Abgeordneten den Sieg des gewählten Präsidenten Joe Biden bei der Wahl im November bestätigen sollten. - sda

Kritiker werfen dem Republikaner vor, seine Unterstützer zuvor bei einer Kundgebung aufgestachelt zu haben. Bei den Krawallen kamen fünf Menschen ums Leben, darunter ein Polizist. Donald Trump droht wegen des Angriffs auf das Parlament ein Amtsenthebungsverfahren wegen «Anstiftung zum Aufruhr», dessen Eröffnung das von den Demokraten beherrschte Repräsentantenhaus noch am Mittwoch beschliessen wollte. Der Demokrat Biden wird am Mittwoch kommender Woche vereidigt.

Donald Trump Amtsenthebungsverfahren
Vicky Hartzler (vorn, 2.v.r), republikanische Abgeordnete im US-Repräsentantenhaus, und Michael Waltz (vorn r), republikanischer Abgeordneter im US-Repräsentantenhaus, verteilen im Besucherzentrum des Kapitols Pizzen an Mitglieder der Nationalgarde. Nach der Erstürmung des Kapitols durch Anhänger von US-Präsident Trump treiben die Demokraten im Repräsentantenhaus die Eröffnung eines zweiten Amtsenthebungsverfahrens gegen den abgewählten Präsidenten voran. - dpa

Die Bundespolizei FBI hat Medienberichten zufolge vor neuen gewaltsamen Protesten gewarnt. Diese könnte es rund um die Vereidigung des Demokraten geben. Bis zur Amtseinführung Bidens am Kapitol sollen bis zu 15'000 Soldaten der Nationalgarde eingesetzt werden. Dies, um die übrigen Sicherheitskräfte zu unterstützen.

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