Prinz Andrew: Busfahrer widerspricht Unfall von Sex-Klägerin
Das schockierende Spital-Foto von Virginia Giuffre schlägt hohe Wellen. Jetzt erklärt der Busfahrer selbst, was es mit dem Unfall auf sich hat.

Das Wichtigste in Kürze
- Prinz Andrews Sex-Klägerin Virgina Giuffre verletzte sich bei einem Busunfall.
- Busfahrer Ross Munns stellt sich jedoch gegen die dramatischen Behauptungen des Opfers.
- Ihr Spitalfoto auf Instagram sowie die Schilderungen seien «völlig aufgebauscht».
Um dieses mysteriöse Foto flachen die Spekulationen nicht ab: Virginia Giuffre (41), die Sex-Klägerin von Prinz Andrew (65), meldete sich am Sonntag mit einem schockierenden Foto auf Instagram. Die Frau lag mit blauen Flecken übersät im Spitalbett und behauptete, sie habe nur «noch vier Tage zu leben».
Laut eigener Aussage sei Giuffre in einen schweren Unfall mit einem Schulbus verwickelt worden, der nun zu Nierenversagen führen würde. Zu weiteren Einzelheiten über den Unfallhergang gab es zunächst keine Angaben.

Schnell kamen erste Zweifel an der Echtheit des Fotos auf, viele stellten die Authentizität ihrer Schilderungen infrage. Später bestätigte die Polizei in Western Australia zwar einen solchen Vorfall – sprach aber lediglich von einem «leichten Unfall». Von einer Schwerverletzten wisse man nichts.
Brisant: Kurz darauf ruderte das Unfallopfer mit einem neuen Statement zurück. Und erklärte, dass es sich nur um «Prellungen und Quetschungen» handle. Der Spital-Post, der für ihre private Facebook-Seite bestimmt war, wurde irrtümlicherweise auf Instagram veröffentlicht, so ihre Erklärung.
Busfahrer schildert «leichten Zusammenstoss»
Wie ernst steht es also um den besagten Unfall? Was ist wirklich passiert? Darüber gibt der Schulbusfahrer Ross Munns jetzt selbst Aufschluss. Im Interview mit der «Daily Mail» spricht er ausführlich über die Einzelheiten des Unfallhergangs, den Aussagen von Giuffre widerspricht er.

Aber von vorne: Munns sei mit dem Bus für mehrere Kilometer einem kleinen weissen Toyota gefolgt. Bis dieser offenbar nach rechts in eine ländliche Strasse abbiegen wollte.
Jedoch blieb das Auto in der Kurve stehen. Dem Busfahrer, der 29 Schulkinder an Bord hatte, gelang es offenbar nicht, das Auto pannenfrei zu überholen. So wurde das kleine Auto auf der Rückseite gestreift und das Rücklicht beschädigt. Munns spricht dabei von einem «leichten Zusammenstoss».
Giuffre war Beifahrerin
Der besagte Wagen sei von einer 71-jährigen Frau gefahren worden, die sich als Virginias Pflegerin ausgab. In einem Polizeibericht wurde später bestätigt, dass auch Giuffre selbst als Beifahrerin anwesend war.

Sofort habe er angehalten und sich bei der Fahrerin nach ihrem Wohlbefinden erkundigt. Eine akute Verletzung habe der Busfahrer nicht wahrgenommen. Nach dem Austausch ihrer Kontaktdaten, darunter auch die Telefonnummer, hätten beide ihre Fahrt fortgesetzt.
«Es wird alles völlig aufgebauscht»
Munns habe den leichten Schaden zuerst nicht melden wollen. Dies sei laut australischem Gesetz erst notwendig, wenn der Unfall eine Reparaturzahlung von 2000 Dollar überschreite. Seiner Ansicht nach liege die Summe beim beschädigten Toyota darunter.
Später entschied sich der Fahrer dennoch, die Polizei über den Unfall zu informieren – aufgrund des «komischen Fahrverhaltens» der Frau. Anschliessend teilte er dies der 71-Jährigen am Telefon mit. Einen Tag später habe die Frau ihn zurückgerufen und erklärt, dass die Beifahrerin ihres Autos «ein blaues Auge» erlitten habe.

Umso entsetzter sei er gewesen, als er den Spital-Post von Giuffre sah. Für die Dramatik, die die 41-Jährige ihren Fans schildert, hat der Fahrer kein Verständnis. «Es wird alles völlig aufgebauscht, und ich weiss, was passiert ist», behauptet Munns.
Fahrer glaubt nicht an Verletzungen von Sex-Klägerin
Zudem widerspricht er ihrer Aussage eines «rasenden» Busses, der mit 110 km/h in den kleinen Wagen gecrasht sei. Schliesslich gelte in Westaustralien für Busse eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h.
Munns erklärt: «Wenn ich mit 110 km/h das Auto getroffen hätte, wären sie tot gewesen. Ich bin jahrelang auf dem Land Krankenwagen gefahren und weiss, wie man gut aufpasst. Ich fuhr 75 und erst als sie noch langsamer wurde, beschloss ich, sie zu überholen.»

Beim Anblick des verletzten Gesichts von Giuffre habe der Busfahrer deshalb «nur gelacht». Dem Unfallopfer macht er klar: «Es ist unmöglich, dass Sie sich so verletzt haben, wenn Sie in diesem Auto sitzen.»